Barleben l Seit Juli 2018 ist der Breiteweg in Barleben zwischen der Burgenser Straße und der Rudolf-Breitscheid-Straße einseitig gesperrt. Eigentlich sollten die Arbeiten längst fertiggestellt werden. „Gerade wegen der besonderen Bauweise im sogenannten Mittelabschnitt Breiteweg und der langen Abbindezeiten des Fugenmaterials war das Vorhaben in die Ferienzeit gelegt worden und sollte vor Schulbeginn abgeschlossen sein“, erklärt Bau- und Ordnungsamtsleiter Jens Sonnabend. Doch die Bauarbeiten verzögern sich. Der Grund: Die Schäden seien gravierender als vorher zu erkennen gewesen sei.

Zu allem Überfluss sei nun auch noch festgestellt worden, dass der im Baufeld befindliche Entsorgungsschacht gerissen ist und komplett erneuert werden muss. „Das heißt, die Baustelle wird uns alle noch eine Weile beschäftigen“, sagt der Amtsleiter.

Verlegung der Haltestelle unnötig

Die einseitige Verkehrsführung auf Höhe der Baustelle führe vor allem morgens kurz vor Schulbeginn zum Verkehrschaos. Unmittelbar daneben befindet sich zudem auch eine Bushaltestelle. „Eine Verlegung der Haltestelle ist aus unserer Sicht nicht notwendig. Der Haltebereich ist frei“, antwortet Bauamtsleiter Jens Sonnabend. Und in die Entscheidung über die einseitige Straßensperrung in der jetzigen Form seien unter anderem die Straßenverkehrsbehörde sowie die Busgesellschaft involviert gewesen. „Es gab diesbezüglich keine Bedenken“, betont Jens Sonnabend.

Dass es in der Zeit zwischen 7.25 Uhr und 7.55 Uhr vor allem zwischen den beiden Kreisverkehren im Breiteweg zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen kommt, sei „allgemein bekannt“, fügt der Bauamtsleiter hinzu. Abhilfe wolle die Gemeinde deshalb durch bestimmte Hol- und Bringzonen im Rahmen des Projektes „Elterntaxi“ schaffen. Aufgrund von Bedenken der Eltern und Schwierigkeiten bei der verkehrstechnischen Umsetzung kommt das Projekt jedoch seit Monaten nicht richtig voran.