Jägerstieg l Oberst Uwe Alexander Becker, Leiter des Gefechtsübungszentrums der Bundeswehr, konnte auch bei der 19. Auflage der Veranstaltung wieder zahlreiche Besucher begrüßen. Zu Fuß, mit dem Rad, zu Pferde oder mit Kremsern waren etwa 500 Menschen zum Gedenkstein gekommen. Für Kraftfahrer hatte die Bundeswehr einen Busshuttle vom Panzerdenkmal eingerichtet. Dort demonstrierten Mitglieder der Initiative Offene Heide im Rahmen des 280. Friedensweges für eine ausschließlich zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide.

Becker mahnte die Menschen in Deutschland auch angesichts bestehender Probleme „ihren Blick mit Distanz auf das Erreichte seit der Wiedervereinigung zu richten.“

Das unterstrich auch der Wolmirstedter Bürgermeister Martin Stichnoth (CDU), der die Festrede hielt. „Am 3. Oktober 1990 begann der Aufbau einer neuen Zukunft. Vielen Menschen boten sich ganz neue Chancen. Unser Land veränderte sein Gesicht und bekam in der Staatengemeinschaft ein neues politisches Gewicht.“

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Zum Schluss des offiziellen Festaktes spielten die Original Zackelberger Blasmusiker aus Neuenhofe die Nationalhymne. Für ein Gelingen des Festes sorgten auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Colbitz, die gleich mit zwei Gulaschkanonen angerückt waren und leckere Erbsensuppe mit Bockwurst anboten. Bis zum Nachmittag genossen die Besucher bei trockenem Herbstwetter den Feiertag.