Zielitz l Immer wieder zeigen sich Besucher vom neuen Zielitzer Theater beeindruckt. Das war auch beim Tag der offenen Theatertür nicht anders. Viele nutzten die Gelegenheit zu einem Rundgang durch das Haus, warfen einen Blick hinter die Kulissen, schauten in die Requisite, auf die Hinterbühne oder in die Licht- und Tonregie.

Danach galt die ganze Aufmerksamkeit dem Überraschungsprogramm der Schauspielschüler. „In drei Gruppen nehmen derzeit über 40 Schüler bei uns Schauspielunterricht“, teilte Sigrid Vorpahl, Vorsitzende des Vereins Holzhaustheater, mit.

Unbekümmertes Spiel beim Impro-Theater

Zunächst zeigten die jüngsten Schauspieleleven der Gruppe „Theaterspiel“ ihr schon beachtliches Können. Besonders die „Dingsda-Kinder“ sorgten wieder für manches Schmunzeln. Sigrid Vorpahl zeigte ihnen einen Begriff, den die Mädchen und Jungen wortreich, mit viel Mimik und Gestik erläuterten. Das machten sie so geschickt, dass das Publikum auch solche Worte wie „Eifersucht“ oder „Hängematte“ unschwer erraten konnte.

Bilder

Texte waren beim Improvisationsmärchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ nicht vorgegeben. „Ich bin selbst immer wieder neu überrascht, was sich die Kinder alles einfallen lassen“, kommentierte Sigrid Vorpahl das unbekümmerte Spiel der Mädchen und Jungen. Die zeigten, dass sie bei ihrem Lehrer Bernd Vorpahl schon viel gelernt haben.

Zur Ausbidung gehört auch Körperbeherrschung. Das ist das Metier der Lehrerin für Tanz und Bewegung, Rebecca Lange. Die Akrobatin beim OK-live-Ensemble zeigte im Überraschungsprogramm auch einige Proben ihres Könnens.

Noch freie Plätze in der Schule

Goethes „Osterspaziergang“ brachten die Schauspielschüler der Gruppe „Theatermärchen“ in verschiedenen Varianten auf die Bühne, mal frisch und frech, mal gelangweilt oder verärgert mit den entsprechenden Bewegungen.

Beachtlich auch das Können, was die jungen Akteure bei ihren pantomimischen Übungen demonstrierten. Mit Ausschnitten aus dem Schwarzlichttheater-Stück „Max und Moritz“ sowie den „Sieben Geißlein“ endete das kurzweilige Programm.

„Noch sind einige wenige Plätze frei“, verriet Sigrid Vorpahl. Interessenten sollten montags oder dienstags ab 16 Uhr im Theater vorbeischauen. Dank der Unterstützung durch die Gemeinde können die Kosten pro Schulstunde moderat gehalten werden.