Brückenbauwerk macht eine Umverlegung erforderlich

Verkehr muss auf der Bundesstraße an der A14-Baustelle vorbeigeführt werden

Von Burkhard Steffen

Colbitz l In wenigen Tagen gehen die Arbeiten am ersten Bauabschnitt des A14-Lückenschlusses in eine neue Phase. In den Vormittagsstunden des 11. Juni wird damit begonnen, den Verkehr von der Bundesstraße 189 auf eine parallel verlaufende Behelfsstraße zu leiten.

"An dieser Stelle wird die Bundesstraße künftig über die Autobahn A14 führen. Für das Brückenbauwerk und das Anschütten der Dämme muss die Straße zeitweilig umverlegt werden", informierte Peter Scholz von der Landestraßenbaubehörde. Die Umgehungsstraße beginnt kurz hinter der Ampelkreuzung bei Mose und schwenkt nach 1080 Metern in der Nähe des Chausseehauses wieder auf die alte Trasse der B189 zurück.

Schon seit dem vergangenen Jahr waren an dieser Stelle umfangreiche Erdarbeiten zu beobachten. Zunächst untersuchten Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie den Boden. An verschiedenen Stellen waren sie fündig geworden. So entdeckten sie auch die Überreste einer alten Siedlung.

Danach begannen die Umverlegungsarbeiten einer Trinkwasserleitung. Die Rohrleitung mit einem Durchmesser von 800 Millimetern versorgt vom Trinkwasserwerk Colbitz kommend unter anderem die Landeshauptstadt Magdeburg mit Heidewasser. Da die Leitung im Trassenbereich der künftigen Autobahn lag, musste sie geschwenkt werden. Auch andere Medienleitungen sind inzwischen umverlegt worden. Die Bauarbeiten am ersten Abschnitt des A14-Lückenschlusses liegen im Zeitplan, bestätigte Scholz.