Winterbereitschaft in Barleben bereits ausgerufen / 30 Tonnen Split sind gebunkert

Wirtschaftshof ist bereit, Kälteschock kann kommen

Von Karl-Heinz Klappoth

Die aktuellen Aussagen der Meteorologen besagen nichts Gutes: Der erste Wintereinbruch steht bevor. Doch der Wirtschaftshof ist vorbereitet, seit dem 1. November herrscht Winterbereitschaft.

Barleben l Darf man den Meteorologen trauen, dann wird ab heute mit dem ersten zaghaften Wintereinbruch gerechnet. Davor ist den Mannen um Robert Lierse, Vorarbeiter Grünanlagen und Straßenunterhaltung in Barleben, aber ist nicht bange: Sie haben längst Winterbereitschaft.

Der Winterdienst in der Gemeinde Barleben ist zudem ganz klar strukturiert: Die Bundesfernstraßen und Landesstraßen, die die Ortschaft queren, beräumen Bund und Land, sollte Schnee gefallen sein. Was die Kreisstraßen betrifft, da fühlt sich der Landkreis mit seiner Straßenmeisterei verantwortlich. Die gemeindlichen Wege und Plätze, aber auch Schulen und Kindereinrichtungen der Ortschaft Barleben, sind in der Obhutspflicht der Kommune.

Und der Wirtschaftshof ist für den Fall der Fälle optimal vorbereitet. "Wir sind auch gut aufgestellt", versichert Robert Lierse. Was nicht verwundert, denn am 1. November wurde bereits der Winterdienst für die Mitarbeiter - sechs in Barleben und jeweils einer in Ebendorf und zwei in Meitzendorf - ausgerufen. Der weißen Pracht schauen sie in den drei Ortsteilen durchweg gelassen entgegen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass selbst die schneereichsten Winter die Mitarbeiter nicht wirklich überraschen konnten.

Einen Grund dafür sieht Robert Lierse, der zugleich Leiter des Winterdienstes ist, darin, dass die Aufgaben innerhalb des Wirtschaftshofes klar verteilt sind. "Im Einsatz sind dann zwei Multicars, die beide über einen Streuaufsatz und Schieber verfügen. Zudem steht uns ein Traktor zur Verfügung."

In Barleben wird übrigens kein Salz verwendet, erinnert Thomas Zaschke, Pressesprecher der Verwaltung. "Wir haben bis zum heutigen Tag etwa 30 Tonnen Splitt und Granulat gebunkert", ergänzt Lierse. "Damit können wir absichern, dass Barleben sicher über den Winter kommt."

Der Vorarbeiter verwies zudem darauf, dass der Winter-Einsatzplan nicht einheitlich, sondern in drei Dringlichkeitsstufen unterteilt sei. "Das heißt, wir sind dort zuerst im Einsatz, wo Gefahr im Verzug ist." Fußgängerüberwege, Bushaltestellen, der Vorplatz der freiwilligen Feuerwehr und Kindereinrichtungen gehören zu den Schwerpunkten. Zudem werden die Fußwege vor den gemeindeeigenen Grundstücken von Schnee und Eis befreit. "Sollte es tatsächlich in unseren Breiten schneien, werden wir stets ab 5 Uhr unterwegs sein", verspricht Lierse.