Wolmirstedt l Das Vergleichsangebot des Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverbandes wird es nicht geben. Die Verbandsversammlung hat den Beschluss zurückgenommen. Damit bleibt Bürgern die Möglichkeit versagt, nur die Hälfte der Herstellungsbeiträge zu zahlen. Die waren für die Anschlüsse und Anschlussmöglichkeiten an das Trink- und oder Schmutzwassenetz vor dem 15. Juni 1991 gefordert worden.

Der WWAZ hatte diesen Vergleich angeboten, weil er rechtliche Unsicherheiten gesehen hatte und einer Klagewelle ausweichen wollte. Nach neuesten Rechtssprechungen sind diese Rechtsunsicherheiten ausgeräumt. Der WWAZ ist sicher, diese Herstellungsbeiträge zu Recht erhoben zu haben. Die Interessengemeinschaft "WWAZ - Wir wollen alles zurück" verfolgt weiter den Weg zu einer Musterklage.