Niederndodeleben l Für Werner Schier ist unfassbar, was er am Sonntagmorgen auf dem Plateau des Wartberges zwischen Niederndodeleben und Irxleben sah. Die überdachte Kombination aus Tisch und Bänken, die Spaziergänger zu einer kleinen Rast eingeladen hat, war kurz und klein geschlagen. Geblieben ist ein Haufen Holz, der nicht mehr zu gebrauchen ist.

„Gerade letzte Woche haben wir die Bank noch repariert, weil sie auch kaputt war, und nun ist die ganze Sitzgelegenheit hin“, sagt er als Vorsitzender des Vereins „Naturfreunde Wartberg“. Die Vereinsmitglieder kümmern sich um die Pflege des beliebten Ausflugsziels rund um den Bismarckturm und achten darauf, dass immer alles in Ordnung ist. Unzählige Stunden ihrer Freizeit haben sie in den vergangenen Jahrzehnten schon in Arbeitseinsätze gesteckt.

Kaum zu retten

Werner Schier befürchtet, dass auch das jetzt wieder nötig sein wird, und vielleicht auch eine Investition, denn die überdachten Bänke werden kaum noch zu retten sein. Auch der kleine Trafo, den der Verein als Stromquelle auf dem Wartberg installiert hat, hat bei der jüngsten Vandalismustat einige Schläge, vermutlich mit einem großen Stein, abbekommen.

Immer wieder haben die „Wartbergfreunde“, wie sie sich kurz nennen, Vandalismusschäden zu beklagen. Unter anderem wurden in der Vergangenheit auch schon öfter der Bismarckturm mit Graffiti verunstaltet.