Zerbst/Berlin l Noch bis Pfingstmontag sind im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin zwei Ausstellungen zu besichtigen, die in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Förderverein Katharina II. entstanden sind. Zur Eröffnung schlüpfte Vereinsvorsitzende Tatyana Nindel (r.) persönlich in die Rolle der Zarin, während Bürgermeister Andreas Dittmann (2.v.r.) ebenso ein Grußwort sprach wie der Botschafter der Russischen Förderation, Vladimir Grinin (2.v.l.). Anwesend war ferner Evgenij Lukjanov, Kurator der 2015 im Zerbster Schloss eingeweihten Exposition zu „Katharina II. und ihrer Familie“, die vorübergehend abgebaut wurde, um nach Berlin zu reisen.

Dort zeigt zudem der russische Künstler Sergej Onutschkin (l.) – der Kontakt entstand über Ideengeber und Katharina-Vereinsmitglied Wladimir Teslenko – Werke unter dem Titel „Rus und der malerische Ort Ust-Zilma“. Bei Ust-Zilma handelt es sich um eine über die Grenzen hinaus bekannten Siedlung in der Republik Komi, in der traditionelle Bräuche, Lieder und Lebensweise erhalten blieben, die Onuschkin in farbenprächtigen Bildern einfing.