Ärgernis Graffitis

Anglergelände an der Zerbster Kiesgrube Ziel von Randalierern

Vereinsmitglieder ärgern sich über Schmierereien und illegale Müllbeseitigung

Von Thomas Kirchner
Gerhard Wurche zeigt auf das mit Graffiti beschmierte Gebäude des Anglervereins. Das Areal ist öfter Ziel von Randalierern.
Gerhard Wurche zeigt auf das mit Graffiti beschmierte Gebäude des Anglervereins. Das Areal ist öfter Ziel von Randalierern. Foto: Thomas Kirchner

Zerbst - Gerhard Wurche und seine Anglerfreunde sind sauer. Sie bemühen sich, das Gelände rund um ihr Vereinsheim an der Zerbster Kiesgrube nahe der Biaser Straße sauber und ordentlich zu halten, doch immer wieder sind Unbekannte unterwegs, die wüten und Schaden anrichten.

 „Irgendwann zwischen Montag und Mittwoch waren offensichtlich Sprayer unterwegs, die sich mit einem 'Kunstwerk' an unserem Abstellgebäude verewigt haben – und das gleich an drei Seiten des kleinen Gebäudes“, sagt Wurche.

Vandalismus und illegale Müllentsorgung

Natürlich habe er Anzeige erstattet. Doch große Hoffnung, dass die Täter ermittelt oder gar auf frischer Tat ertappt werden, hat er nicht. Doch das sei längst nicht alles. „Da werden Mülltonnen zertreten, Müllsäcke mit zig leerer Katzenfutterdosen gefüllt oder ausgeschüttet, um nach Pfandflaschen zu suchen, der Dreck bleibt dann allerdings liegen und wird von Füchsen und Waschbären großflächig verteilt“, schildert er.

Sogar Hakenkreuze seien schon in die hölzernen Tischplatten eingeritzt worden. „Es gibt Tage, da brauchen wir zu dritt mehrere Stunden, um hier wieder Ordnung zu schaffen. Letztens wurde ein ausgedienter Kaninchenstall auf dem Gelände entsorgt“, ärgert sich Wurche.

Gerhard Wurche bittet die Besucher der Kiesgrube, die Augen offen zu halten. „Vielleicht kann ja auch mal ein Kennzeichen notiert werden, wenn einem etwas komisch vorkommt“, so seine Bitte.