Zerbst l Seit Anfang Mai 2018 ist die Bahnstrecke Magdeburg-Rodleben wegen umfangreicher Bauarbeiten gesperrt, betroffen sind auch die Bahnübergänge. In Zerbst wird an den Übergängen in der Kastanienallee und der Käsperstraße gearbeitet.

Bis einschließlich 12. Juni werden beide Übergänge wechselseitig gesperrt. „Dies kann, wie auch schon zu Anfang der Bauarbeiten, auch innerhalb des Tages und der Nacht passieren“, erklärt Bauleiter André Jarrass. Dies sei, wie schon erwähnt durch die Länge der Bauzüge unvermeidlich, „so ist das mehrmalige Wechseln der Sperrung, auch innerhalb eines Tages leider unvermeidlich“, erläutert Jarras.

Kurzzeitige Schließungen möglich

Ab 13. Juni bleibt dann der Übergang in der Käsperstraße wieder voll gesperrt und das bis zum Ende der Arbeiten. „In dieser Zeit ist der Bahnübergang Kastanienallee prinzipiell offen“, so der Bauleiter. Er könne allerdings nicht ausschließen, dass es eben wegen der Länge der Bauzüge auch dort zu kurzzeitigen Schließungen kommt.

Der Bahnübergang in der Biaser Straße (Bahnhof) ist von den Sperrungen nicht betroffen. Er bleibt während der gesamten Bauzeit offen.

Der Übergang in Jütrichau bleibt während der gesamten Bauzeit gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Pakendorf, Bias, die B 187a und die B 184. Dasselbe gilt für den Bahnübergang zwischen Zerbst und Trebnitz, auch dieser bleibt bis 22. Juni dicht. Dort erfolgt die Umleitung über die B 184 und Moritz bis Güterglück. Und dann hat der Bauleiter noch eine gute Nachricht: „Wir liegen mit den Bauarbeiten voll im Zeitplan. In den nächsten Tagen werden die Gleise verschweißt“.

Nachtarbeit nötig

Dies werde allerdings nachts geschehen. „Wir wollen damit niemanden ärgern, die Nachtarbeit ist den hohen Temperaturen im Moment geschuldet“, so Jarrass. Ab 23. Juni werden also wie geplant die Bahnen auf der Strecke zwischen Magdeburg und Dessau wieder rollen“, kündigt Jarrass an.

Bis dahin sei man natürlich bemüht, die Einschränkungen und Unannehmlichkeiten für die Bürger und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, sagt der Bauleiter zum Abschluss.