Ortschaftsrat Straguth berät über Gestaltung der Terrasse am Bürgerhaus

Besser eine teilweise, als letztlich gar keine Überdachung

Von Petra Wiese

Straguth l Zum Vorhaben, die Terrasse am Bürgerhaus von Straguth zu überdachen, berieten am Dienstagabend noch einmal die Mitglieder des Straguther Ortschaftsrates. Ortsbürgermeister Edgar Grund stellte seinen Mitstreitern zunächst die finanzielle Situation dar. Als Haushaltsrest aus dem Jahr 2011 stehen 23416,69 Euro zur Verfügung.

Eventuell seien noch Rücklagen vorhanden, was jedoch erst festgestellt werden muss, gab Grund die Informationen aus der Stadtverwaltung wieder. Eine konkrete Auskunft könne es wohl erst in etwa vier Wochen dazu geben. Es würde sich allerdings um maximal 2000 Euro handeln.

Zur finanziellen Ausgangssituation stellte Edgar Grund nach Rücksprache mit dem Planungsbüro die möglichen Varianten vor, um abweichend von der ursprünglichen, eine kostengünstigere Lösung zu finden. Auf rund 34000 Euro sollte sich die Investitionssumme belaufen, was weit über den zur Verfügung stehenden Mitteln liegt. Eine Variante, die Überdachung nicht freitragend, sondern mit weiteren Stützpfeilern zu gestalten, würde keinen deutlichen Spareffekt bringen, da der Arbeitsaufwand höher ist, erklärte der Ortsbürgermeister.

Bleibt eine abgespeckte Alternative, die Terrasse nur etwas mehr als die Hälfte zu überdachen. Dann würden die Pfosten am Ende wegfallen und quasi die Stützkonstruktion des letzten Teiles. Die Überdachung würde mit einem Meter Überstand von den Mittelpfosten enden. Aus 9 Metern Überdachung würden 5,5 Meter werden. Reicht das oder reicht das nicht, stellten sich die Ratsmitglieder die Frage.

Der Gang nach draußen lag nahe. Die Ratsmitglieder schritten die Terrasse noch einmal ab, schätzten, überlegten. Auch unterm halben Dach dürfte der Platz für einige Sitzgarnituren ausreichen, kam man zu der Auffassung - besser als gar keine Überdachung. So soll das Bauamt jetzt für die Straguther die Ausschreibung der Terrassenüberdachung in abgespeckter Version fertig machen. Auch auf eine Lichtkuppel und die Beleuchtung will man verzichten.

Erika Bösecke regte an, auf jeden Fall sechs bis acht Bieter anzufragen, um zu sehen, was preislich machbar ist. Dann wird sich zeigen, ob die finanziellen Mittel ausreichen oder nicht. Ob möglicherweise noch Spendengelder oder Mittel aus einer Vereinsgründung einfließen können, ist ungewiss.