Deetz l Das Wetter hätte besser nicht sein können, um mit Wasser zu spritzen. Der Löschangriff nass bildete den zweiten Teil des Wettbewerbs für Jugendfeuerwehren, der im Rahmen des Frühlingsfestes in Deetz stattfand. Im ersten Teil galt es, Geschicklichkeit im Spiel ohne Grenzen zu beweisen. Da musste ein Gerätebaum zusammen gebaut werden, da ging es als Zweierteam per Ski vorwärts, da mussten Knoten gebunden werden und ein Wasserballon bis zum Platzen gefüllt werden. Erst nach dem Erfüllen aller Stationen ging es ans Ausrücken, um am Ende der Bahn die Colaflaschen von der Bank zu spritzen.

Fünf Mannschaften gingen ins Rennen, eine vom Ausbildungs- und Ausrückeverband (AAV) 1, die Garitz-Bornumer Jugendwehr, eine Zerbster Mannschaft, eine vom Gastgeber Deetz-Badewitz und die Dobritzer Jugendwehr. Zwei Läufe mussten absolviert werden.

Blasmusik in der Fahrzeughalle

Am Ende holten sich die Garitz-Bornumer den Siegerpokal vor Deetz-Badewitz. Dritter wurde der AAV 1. Auf dem 4. Platz landete die Zerbster Jugendwehr, und Fünfte wurden die Dobritzer. Mit der Beteiligung zeigte sich Jugendwart Steven Wilzek zufrieden. Vier, fünf Mannschaften seien in der Regel jedes Jahr dabei. Sechs waren eigentlich diesmal gemeldet, aber es gab dann eine kurzfristige Absage.

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Während der Nachwuchs auf der Wiese bei seinen Aktivitäten beobachtet werden konnte, füllte sich die Fahrzeughalle im Feuerwehrgerätehaus zusehends. Hier gab es wieder zünftige Blasmusik. Zu einer starken Formation hatten sich die Deetzer Feuerwehrmusiker und die vom Feuerwehrblasorchester Görzke vereint. Es war wohl das 14. Mal, das man inzwischen in Deetz zusammen Veranstaltungen gestaltete. Anfangs spielten die Orchester noch jeweils für sich.

Dem Publikum gefiel die Musik, und so verweilten die Gäste bei Kaffee und Kuchen. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten sich die Mitglieder des Fördervereins, nicht zuletzt, um mit dem Erlös die Feuerwehrarbeit zu unterstützen.

Unterstützung bei der Veranstaltung gab es an dem Nachmittag auch von der örtlichen Kindertagesstätte „Regenbogen“. An der Mal- und Bastelstraße konnten sich die Kinder die Zeit vertreiben oder sich auch schminken lassen. „Ein Geben und Nehmen“, so Kita-Leiterin Christina Bergfeld. Schließlich steht die Feuerwehr der Kita oft zur Seite. So werden die Steppkes zum Beispiel am Kindertag wieder im Feuerwehrgerätehaus erwartet.