Walternienburg l Im April 1945 gab es heftige und blutige Gefechte am Brückenkopf Barby. Wehrmachtseinheiten lieferten sich mit den vorrückenden Amerikanern letzte erbitterte Kämpfe mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Die Ereignisse liegen jetzt 74 Jahre zurück. Alljährlich wird in Walternienburg der Kriegsopfer gedacht und an das Grauen und das Leid erinnert. Zeitzeugen gibt es nur noch ganz wenige. Aus den von Hubert Rose initiierten Kameradentreffen ist ein Gedenk- und Friedensgottesdienst hervorgegangen. Schüler vom Zerbster Gymnasium Francisceum übernahmen es zu erinnern und zu mahnen.

Zeitzeugen

Am Gedenkstein auf dem Walternienburger Friedhof legten der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann und Udo Rose für die Ortschaft Walternienburg einen Kranz nieder. Dittmann verwies auf „die Verantwortung, die wir heute tragen.“ Man könne dankbar sein, immer noch Zeitzeugen zu haben, die das Grauen aus der Anonymität holen.