Güterglück l Klaus Dürrwald ist wenig erbaut über die jüngsten Dienste des Bauhofes in Güterglück. Für seinen Geschmack wurde der Rodelberg zu drastisch beschnitten. Zuvor waren dort Rosensträucher und allerlei Wildpflanzen. „Die haben niemanden gestört, warum werden die ganzen Sträucher entfernt? Das sind auch Lebensräume für Tiere. Das ist jetzt richtig kahl und nackig da. Man hätte das nicht so drastisch entfernen müssen.“

Bauhofleiter Michael Lindner sieht das anders. „Es musste dort geschnitten werden, denn seit etwa acht Jahren wurde das nicht gemacht. Und damit wir künftig am Rodelberg mähen können, beziehungsweise der Rodelberg auch als solcher genutzt werden kann, war das nötig“, erklärt er.

Große Fläche

Das gleich drastisch runtergekürzt wurde, kann er auch erklären. „So werden wir erst wieder in zwei, drei Jahren ran müssen. Das ist eine notwendige Sache, denn bei der großen Fläche, die wir als Bauhof bewirtschaften müssen, müssen wir effizient arbeiten.“

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Da es aber Rosengewächse seien, brauche man sich keine Sorgen machen, dass es lange so kahl bleiben würde. „Die treiben jetzt wieder aus“, ist sich Lindner sicher.

Auch am Weg hinterm Spielplatz wurde viel von den dortigen Sträuchern weggenommen. Ebenfalls aus gutem Grund, wie Lindner sagt: „Auch hier haben wir einen radikalen Heckenschnitt gemacht – aus zweierlei Gründen: Zum einen weil hier Autos langfahren, die ansonsten auch mal schnell Lackkratzer davon tragen, wenn die Sträucher in den Weg hinein ragen“, erklärt er. Der weitere Grund sei, dass der Bauhof hier sonst zwei bis drei Mal im Jahr schneiden musste und so hofft, die Zahl verringern zu können. Sämtliche Schnittabfälle, die sich doch in großer Masse angetürmt hatten sind mittlerweile abtransportiert.

Neben dem Heckenbeschnitten gab es auch eine Baumfällung am Spielplatz. Denn: Hier wurde Platz geschaffen für ein neues Spielgerät. Das wurde Mittwoch auch schon aufgebaut. Nun wird der Bauhof in den nächsten Tagen hier Sand auffüllen, dann ist es spielbereit.