Zerbst l Das Ergebnis des Gutachtens ist eindeutig: Die Katze, die in der letzten Woche in der Nähe von Schora mit Missbrauchsspuren im Anusbereich aufgefunden wurde, ist laut dem Landesamt für Verbraucherschutz in Stendal nicht missbraucht worden.

„Die Todesursache der Katze war eine massive Schädeltrümmerfraktur mit Abtrennung des Schädels von der Halswirbelsäule (wie sie zum Beispiel nach einem Autounfall auftreten kann)“, erklärt Marina Jank, Pressesprecherin des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, per Mail.

Organe fehlten

„Es fehlten innere Organe (unter anderem der gesamte Darmtrakt, Harnblase, Geschlechtsorgane und das Gehirn), ein Tierfraß nach dem Tod durch Krähen oder anderen Tieren scheint hier wahrscheinlich“, so Jank weiter.

Zudem fanden sich laut Gutachten keine Hinweise auf einen sexuellen Missbrauch des Tieres.

Emittlungen wohl eingestellt

Hintergrund der Missbrauchsvorwürfe waren unter anderem ein vorheriges Gutachten einer Tierärztin, welches sich ehrentamtliche Mitarbeiter des Tierbergungsteams zur Klärung der Umstände einholten. Mit dem neuen Gutachten der Landesbehörde werden wohl auch keine weiteren Ermittlungen mehr von Seiten der mit hinzugezogenen Polizei erfolgen.