Steutz l Vom großen Fang, der am Großen Loch gemacht wurde, erzählte Charly Luksch. Schnupperangeln für Kinder und Jugendliche war angesagt – im Rahmen des Dorffestes. Nächster Schauplatz war der Sportplatz, bevor sich das Geschehen in den Kirchgarten verlagerte. Eher verhalten ging es am Sonnabendnachmittag zu, am Abend lockte die Party mit DJ Marek und den SCC-Einlagen.

Konzerte und Tänze

Höhepunkt am Sonntag war das traditionelle Konzert in der Kirche. Den Anfang machte der Nachwuchs mit Nele Finger am Klavier und Norah Wendt mit der Gitarre. Dann stellte sich Steffen Klimmt vor, der seit März den Steutzer Kirchenchor leitet. Der hatte ein buntes Programm mitgemacht, das mit „Tiritomba“ seinen Anfang nahm. Der Steckbyer Singekreis trug mit guter Laune seine Lieder vor, und das zahlreich erschienene Publikum lauschte den Klängen der Mandolinen. Eine schöne Stunde fand damit ihr Ende, dass sich die Mandolinengruppe und der Kirchenchor mit einem Präsent von Regina Frens als Ortsbürgermeisterin verabschiedeten.

Das Geschehen nahm seinen weiteren Verlauf im Kirchgarten, der sich zusehends füllte. Die Steppkes der örtlichen Kita gaben sich als zauberhafte Modells bei einer Modenschau. Der SCC-Nachwuchs tanzte, und die Mädchen und Jungen der Grundschule waren zu erleben. Abschließend auf der Bühne wurden die Bekleidungstrends der Zerbster Mode am Markt vorgestellt.

Bilder

Im Festzelt ging kaum ein Lüftchen, dafür der Kuchen allemal. Da blieben nur Reste übrig, die am Ende draußen verteilt wurden. Ortsbürgermeisterin Regina Frens war es ein Bedürfnis, wieder den fleißigen Kuchenbäckern zu danken und den Kuchenverkäufern. Bei letzteren ist sie froh, dass diese Aufgabe jetzt schon ein paar Jüngere übernommen haben.

Viele fleißige Helfer

Natürlich dankt sie allen, die das Fest vorbereitet und durchgeführt haben. „Alle Vereine sind involviert“, freute sich die Ortsbürgermeisterin. Das läuft in Steutz, alles klappte und der Eiswagen kam nach einigem Warten auch noch. Beim Bierglasschieben und den Kinderbelustigungen hatten alle ihren Spaß. Gundel Schayka schminkte ein Kind nach dem anderen, „man hätte mal Striche machen sollen.“ Premiere hatte das Baumstammwettsägen. Der Sägebock war eigens für das Dorffest gebaut worden.