Steutz l Auf zehn Jahre seit der Gründung kann der Verein Ländliches Leben Steutz/Steckby zurückblicken. „Leider findet man den Ort Steckby in unseren Mitgliederreihen nicht mehr“, bedauert Vorstandsmitglied Gundel Schayka. Aber auch sonst wolle der Verein wieder mehr an der Mitgliedergewinnung arbeiten. „Wir suchen ständig Mitstreiter, die sich für die Brauchtumspflege interessieren“, so Schayka.

Seit zehn Jahren engagiert

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens unternahmen die Vereinsmitglieder im vergangenen Oktober einen Ausflug nach Loburg. Dort wurde die neu gebaute Brennereimanufaktur am Markt besucht. Erich Kullmann führte durch die Geschichte der Loburger Brennerei und erklärte das Handwerk des Brennmeisters an den stattlichen Kupferkesseln.

Zum Abschluss konnten die Neuen und auch bewährten Brennkreationen verkostet werden. Mit jeder Probe des Kräuterlikörs, der Obstbrände oder des Wallnusslikörs wurde die Runde lustiger. Anschließend nahmen die Steutzer im Rittersaal des Gutshofes an einer festlichen Kaffeetafel Platz und vernaschten die köstlichen Kuchen.

Aus der Taufe gehoben

Krönender Abschluss des Ausfluges war der Besuch beim Verein „Loburger Weg“ auf der Loburger Burg. Wer wollte, konnte den Turm besteigen und einen wundervollen Blick über die umliegende Landschaft genießen. Bei einer Führung in den Ausstellungsräumen und einem anregenden Gespräch mit Ludwig Dommroese wurden Erfahrungen zur Vereinsarbeit ausgetauscht.

Nun liegt eine neue Dekade vor dem Verein, der erst im zweiten Anlauf gegründet worden war. 14 Frauen und Männer hoben das „Ländliche Leben Steutz/Steckby“ aus der Taufe. Ziel des Vereines ist es, das Brauchtum zu pflegen, kulturelle Aufgaben in Steutz und Steckby wahrzunehmen und das dörfliche Gemeinschaftsleben zu fördern. In den vergangenen zehn Jahren wurden zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Alljährlicher Höhepunkt ist die Aktion „Kreuz & Quer durch Steutz“ am Pfingstmontag.