Zerbst l Die Leaderperiode 2017 ist fast abgeschlossen. Ein großes Projekt wartet aber noch auf den Startschuss: der Wasserturm in Zerbst. Anfang April wurde der Antrag für die Sanierung des Wasserturms eingereicht. Allerdings waren da für diese spezielle Förderung noch nicht alle Richtlinien erlassen, die es zu beachten gibt, informiert Leadermanagerin Elke Kurzke.

Die notwendige Richtlinie wurde dann im August veröffentlicht und machte Nachträge zur Ergänzung des Antrages notwendig. Diese reichte die Stadt dann nach. Nun liegt es auf der Seite der Ministerien und der Investitionsbank den Antrag zu bearbeiten. „Wir hoffen sehr, dass das Projekt in diesem Jahr noch bewiligt wird und wir den Zuwendungsbescheid bekommen“, sagt Elke Kurzke hoffnungsvoll.

Sicherheit herstellen

Beantragt ist die Sanierung der Außenfassade des Turmes. Die Klinker sollen nachgearbeitet und gefestigt werden, die Dachentwässerung saniert und generell eine Sicherheit hergestellt werden, die den weiteren gefahrenlosen Besuch des Turmes für Besucher ermöglicht.

Alle Arbeiten sind mit 431 000 Euro beziffert worden. Die Förderung soll 388 000 Euro betragen. Würden die Maßnahmen umgesetzt werden soll der Turm noch mehr in das regelmäßige gesellschaftliche Leben der Zerbster eingebunden werden. Es wurde ein touristisches Nutzungskonzept erstellt. Darin sind vor allem zunehmend kulturelle Veranstaltungen vorgesehen. „Und vielleicht wären dann auch konstante Öffnungszeiten denkbar, zusätzlich zu den vereinbarten Öffnungen“, sagt Kurzke. Womit keine tägliche Öffnung gemeint ist, aber eine regelmäßige, im einheitlichen Rhythmus. Auf den Punkt gebracht soll der Wasserturm einen Mehrwert für die Region schaffen – sowohl für Touristen als auch für die Zerbster selbst.

Zuwendung für die Arche

Im Förderjahr 2017 wurden außerdem über Leader gefördert: Der Ausbau des Sozialen Hauses in Hohenlepte mit Eingangsbereich, Abwasser und Außenanlagen, das Begegnungszentrum Arche in Walternienburg hat jetzt die Zuwendung bekommen und auch die Erweiterung der Betriebsstätte in Gehrden beim KfZ-Servive Schemionek ist Dank Zuwendung bereits in Gange.