Emotionale Begegnungen Neue Stolpersteine in Zerbst: Verfolgte und Nachfahren kehren nach 80 Jahren zurück
Am Holocaust-Gedenktag wurden in Zerbst mehrere Stolpersteine verlegt. Für die Nachfahren, die extra aus Israel angereist sind, ein emotionaler Moment, denn die Verfolgten und Ermordeten bekommen Namen und Gesichter.
Aktualisiert: 04.02.2026, 07:00

Zerbst. - In der vergangenen Woche sind Familien mit Zerbster Wurzeln aus Israel in der Stadt zu Gast gewesen. Anlass für diesen Besuch war die Verlegung von Stolpersteinen an den Lebensorten ihrer Angehörigen, die in der Zeit des Naziterrors verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden. „Dass wir die Angehörigen in unserer Stadt begrüßen konnten, betrachte ich als eine besondere Geste der Versöhnung“, hat Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) im Stadtrat betont.
