Zerbst (dpa) l In Zerbst sind Landeskriminalamt (LKA) und Bundespolizei gemeinsam gegen internationale Schleusungskriminalität vorgegangen. Am Donnerstag sei auf Anordnung des Amtsgerichts Dessau-Roßlau eine Wohnung durchsucht worden, teilte das LKA am Freitag in Magdeburg mit. Dort seien zehn illegal aus der Republik Moldau Eingereiste vermutet, aber nicht angetroffen worden. Ihnen werde unter anderem auch das Einschleusen von Ausländern und Urkundenfälschung vorgeworfen. Zwei der zehn Beschuldigten seien dann in einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Zerbst entdeckt worden. Die 26 und 35 Jahre alten Männer seien bei einer Kontrolle des Hauptzollamtes Magdeburg zur Schwarzarbeit aufgefallen.

Beiden seien Ausweisungsverfügungen übergeben worden, hieß es. Sie müssten Deutschland verlassen. Die Männer hatten sich den Angaben zufolge mit gefälschten rumänischen Papieren in Zerbst angemeldet. Rund 80 Einsatzkräfte der Gemeinsamen Auswerte- und Ermittlungsgruppe Schleusung von Landeskriminalamt und Bundespolizeidirektion Pirna seien an der Aktion beteiligt gewesen.