Zerbst/Brandenburg (vs) l Ein am 10. Oktober 2019 im Wald tot aufgefundener Mann konnte jetzt von der Polizei identifiziert werden. Sechs Hinweise kamen aus der Bevölkerung, vier davon betrafen eine Person aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld.

„Die Überprüfung dieser Hinweise ergaben, dass die bei dem Toten aufgefundenen Schlüssel in die Wohnungstür eines 50-Jährigen passten und ein wohnortnaher Optiker auch die aufgefundene Brille dem Mann zuordnen konnte“, berichtet Heiko Schmidt, Pressesprecher bei der Polizei in Brandenburg. Eine Vermisstenanzeige zu dem Mann existierte nicht. Letztmalig hatte er Ende März 2019 nachweislichen Kontakt mit einem Bekannten.

Der von der Staatsanwaltschaft Potsdam angeordnete DNA-Abgleich mit Gegenständen aus seiner Wohnung bestätigte weiterhin die Identität des Toten. Die Ermittlungen ergaben nach wie vor keinerlei Anhaltspunkte für eine Straftat in Bezug auf die Todesumstände des 50-Jährigen, der nun bestattet werden kann.

Der Mann wurde im Oktober von Pilzsammlern in einem Waldstück nahe der Autobahn 10 zwischen der Anschlusstelle Ferch und der Ortschaft Neuseddin gefunden.