Zerbst l Landrat Uwe Schulze (CDU) hatte bei der offiziellen Freigabe der sanierten Käsperstraße versprochen, sich um das Problem des unterbrochenen Radweges zu kümmern und hat offensichtlich Wort gehalten. Denn genauso wie es der Rathauschef beim Banddurchschnitt vorgeschlagen hatte, wurde das Problem nur vier Wochen später gelöst. Die Borde wurden herabgesetzt und der Streifen nachgepflastert. So gibt es jetzt einen durchgehenden Radweg.

Noch vor der offiziellen Freigabe der Käsperstraße gab es bereits Kritik von Bürgern. Konkret ging es um den auf der Fahrbahn angelegten Radfahrstreifen im Einmündungsbereich zur Gartenstraße, der bei Leser Markus Reschke Kopfschütteln ausgelöst hatte.

Unterbrechung ist unverständlich

„Warum wurde hier zugunsten von zirka zwei Quadratmetern Grünfläche der Radweg unterbrochen? Dadurch entsteht aus meiner Sicht eine unnötige Gefahrenstelle“, schrieb Markus Reschke Ende Oktober der Volksstimme.

Auch Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) hatte bei der offiziellen Freigabe der Kreisstraße die Gelegenheit genutzt, um den Landrat auf die unverständliche Unterbrechung des Radweges hinzuweisen. „Das Einfachste wäre, den Bord zurückzunehmen und das Stück nachzupflastern“, schlug der Bürgermeister vor.