Zerbst l Der Ausbau der Fußwege soll auch im Haushaltsjahr 2022 fortgesetzt werden. Geplant ist, die Gehwege im den Bereichen Haselop- und Rennstraße zu sanieren beziehungsweise auszubauen“, sagt Heike Krüger, Leiterin des Bau- und Liegenschaftsamtes im Zerbster Rathaus.

Die geschätzten Kosten für diese Maßnahmen betragen insgesamt 224.000 Euro. „Der Ausbau soll aus Stadtsanierungsmitteln finanziert werden“, erläutert Krüger. Ist die Maßnahme umgesetzt, sind alle Fußwege im sogenannten Karree Brüder-, Salz, Renn und Haselopstraße erneuert. „Des Weiteren werden im Zuge des geplanten Straßenausbaus in der Lüttge Brüderstraße und am Weinberg ebenfalls neue Fußwege errichtet“, sagt die Bauamtsleiterin.

Bushaltestelle wird erneuert

Bereits im Jahr 2019/2020 seien die Gehweg in der Brüderstraße beidseitig komplett erneuert worden. „Hierfür beliefen sich die Kosten auf rund 203.900 Euro.“

Neben der Sanierung der Gehwege in der Brüderstraße soll in Kürze auch die Bushaltestelle am Francisceum erneuert werden. Hier ist die Errichtung eines Wartehäuschens beziehungsweise eines Unterstandes geplant.

Stadtsanierungsmittel werden verwendet

Im Jahr 2018 wurden schon die Gehwege im Bereich Am Plan, Kupfergasse, Silberstraße und Bäckerstraße erneuert. „Hier sind Kosten in Höhe von etwa 173.350 Euro entstanden. Für alle vorgenannten Maßnahmen wurden und werden Stadtsanierungsmittel verwendet“, so Krüger.

Da es sich bei Gelder aus dem Etat oder Fördertöpfen der Altstadtsanierung handelt, können mit diesen Mitteln auch Fußwege im Sanierungsgebiet, also innerhalb der Stadtmauer saniert werden, ausgenommen ist der Bereich Zerbst-Nord.

Hinzu kommen noch die Gehwege, die im Zuge der grundhaften Sanierung der Karl-Marx-Straße neu gebaut wurde. Hier beliefen sich die Kosten auf immerhin rund 162.000 Euro.