Radwegenetz

Stadt Zerbst will von Bundesmitteln für Aus- und Neubau von Radwegen profitieren

Wie hier an B 184 in der Zerbster Roßlauer Straße sollen künftig noch mehr Radwege entstehen.
Wie hier an B 184 in der Zerbster Roßlauer Straße sollen künftig noch mehr Radwege entstehen. Foto: Thomas Kirchner

Zerbst

Daniela Apel

Deutschland soll zum Fahrradland werden. Um dieses im Nationalen Radverkehrsplan formulierte Ziel zu erreichen, will der Bund bis 2023 knapp 1,5 Milliarden Euro investieren – unter anderem in den Ausbau von Radwegen. Das wiederum ist ein Thema, das den Zerbster Stadtrat immer wieder beschäftigt.

Unlängst erst haben die Kommunalpolitiker mit einer Willensbekundung ihrer anhaltenden Forderung Nachdruck verliehen, dass entlang von Landes- und Bundesstraßen Radwege angelegt werden.

Andreas Dittmann: Erhalt vorhandener Radwege nicht aus dem Blick verlieren

Im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss sprach jetzt Sebastian Siebert (SPD) die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) angekündigten Gelder an. Wie Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) informierte, will sich die Verwaltung die Förderkriterien genau anschauen.

„Wir sollten aber nicht nur an die Schaffung neuer Radwege denken, sondern ebenfalls an den Erhalt vorhandener“, gab der Rathauschef zu bedenken. Als Beispiel nannte er die Sanierung des Rad- und Gehwegs in der Jeverschen Straße, der zukünftig über die Biaser Straße bis zum Ahornweg fortgeführt werden könnte, wenn dieser Abschnitt dann Gemeindestraße ist.

Im Idealfall wäre das eine Aufgabe ab 2022 und die folgenden Jahre. Derweil ergänzte Sebastian Siebert, dass hier auch noch EU-Fördermittel zur Verfügung stehen würden.