Güterglück l Das Tiergehege in Güterglück ist in den kommenden Wochen einmal mehr einen Besuch wert, weil es einige Tierkinder zu sehen gibt. Kleine Ziegen wurden in dem Gehege am Ortsrand in den vergangenen Wochen geboren. Noch sind die kleinen Tiere in einem eigenen Stall einquartiert und weitgehend vor dem wechselhaften Wetter dieser Tage geschützt. Sobald die Witterung aber stabiler wird, sollen die kleinen Bewohner des Geheges auch an die frische Luft kommen.

Die Kleinen sind gut versorgt

Die Ziegenmütter wachen zudem über ihre Kinder und achten darauf, dass die kleinen Ziegen gut versorgt werden. Schnell werden die Tierkinder auch die Herzen der Besucher erobern, ist sich Gemeindearbeiter Mario Bruchmüller sicher. Er kümmert sich täglich um die Tiere in dem Gehege und sorgt für frisches Wasser und Futter. Ob die kleinen Ziegen dauerhaft im Tiergehege bleiben, sei noch nicht ausgemacht, sagt er. Das werde erst in den kommenden Monaten entschieden. Zunächst einmal sollen die Tierkinder in Ruhe wachsen und die Umgebung erkunden und dabei auch Kontakte zu den Menschen im Ort herstellen. Einige Güterglücker besuchen täglich die Tiere, weiß der Gemeindearbeiter. Die Menschen in dem Ort hängen an dem kleinen Gehege und unterstützen die Ortschaft bei der Pflege und Instandhaltung.

Denn dabei ist der Ort vor allem auf Spenden angewiesen, hat der Güterglücker Ortsbürgermeister Moritz Schwerin immer wieder betont. Aus den geringen Mitteln, die der Ortschaftsrat seit der Eingemeindung nur noch jährlich zur Verfügung hat, wäre die Unterhaltung der kommunalen Einrichtung unmöglich. Schon allein die Futterkosten würden offenbar den finanziellen Rahmen sprengen.

Unterstützung bekommt der Ortschaftsrat dabei vor allem aus der Landwirtschaft. Ein Bauer stelle seit Jahren zuverlässig das Futter für die Tier zur Verfügung, freut sich Moritz Schwerin. Auch in Dürrejahren sei dies grundsätzlich kein Problem und die Tiere bekommen ausreichend Futter.

Futterautomat installiert

Nicht wenige Besucher haben für die Schafe, Ziegen und Esel selbst noch etwas Futter dabei, weiß Mario Bruchmüller. Die Ortschaft hatte vor einigen Jahren einen kleinen Futterautomaten am Tiergehege installiert. Hier können die Besucher für einen kleinen Unkostenbeitrag das richtige Futter erwerben. Gleichzeitig unterstützen sie mit dem Kauf das Tiergehege und finanzieren so die kleine Einrichtung. Denn manchmal ist zu viel Futter nicht gut für die Tiere. Auch sie können dann Übergewicht ansetzen und langfristig dadurch krank werden, weiß der Gemeindearbeiter.