Zerbst. Seit knapp vier Monaten ist der Zerbster Bahnhof für Zugreisende und Pendler nun von zwei Seiten aus zu erreichen. Im Beisein von Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) erfolgte vergangenen Oktober die offizielle Freigabe der neuen Anlagen, die südlich der Gleise entstanden waren. Neben 16 Parkplätzen wurde ein Unterstand für eine überdachte Abstellmöglichkeit für 50 Fahrräder errichtet.

Die gut 370 000 Euro teure Investition beinhaltete außerdem die Schaffung einer asphaltierten Zufahrt, die unmittelbar vor den Schranken von der Biaser Straße abzweigt – wer das allerdings nicht weiß, dem fällt dies gar nicht auf. Darauf wies eine Volksstimme-Leserin hin, die selbst schon manche brenzlige Situation beobachtet hat, wenn dort plötzlich ein Auto abbiegen wollte.

Wäre Beschilderung sinnvoll?

Immerhin handelt es sich hier mit der B 187a noch um eine Bundesstraße, auch wenn in naher Zukunft eine Herabstufung zur Gemeindestraße angedacht ist. Das heißt, es nutzen auch Ortsfremde die Strecke. Und diese erkennen nicht die Abzweigung zu den neu angelegten Parkplätzen auf der Südseide des Zerbster Bahnhofs nicht sofort.

Wäre also eine Beschilderung sinnvoll? „Das werden wir uns mal anschauen“, griff die Zerbster Bauamtsleiterin Heike Krüger den Leserhinweis auf. Zugleich gab sie zu bedenken, dass die Stadt selbst nicht einfach Schilder aufstellen könnte. Da es eine Bundesstraße betrifft, wäre die Landesstraßenbaubehörde einzuschalten.