Zerbst l Die Amtszeit von Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) läuft aus. Im Zuge der Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 wird auch ein neuer Chef für das Zerbster Rathaus gesucht. Sollte eine Stichwahl notwendig sein, würde diese am 16. Juni stattfinden.

Bereits nominiert

Inzwischen hat Dittmann offiziell erklärt, erneut für weitere sieben Jahre zu kandidieren. Der SPD-Ortsverein hat seine Nominierung einstimmig beschlossen, allein die erforderliche Bestätigung durch den Kreisparteitag steht noch aus.

Ob es Mitbewerber geben wird und wenn ja, wer den Amtsinhaber herausfordert, das bleibt abzuwarten. Die Einreichungsfrist für Bewerbungen um die Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Zerbst endet am 29. April 2019. Das hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung mit dem Beschluss der Stellenausschreibung festgelegt, die auf der Internetseite der Stadt und im Zerbster Amtsboten sowie der Volksstimme noch bekannt gemacht wird.

Frist endet am 29. April

Jeder, der am Wahltag mindestens 21 Jahre alt ist, aber noch nicht das 67. Lebensjahr vollendet hat, kann kandidieren. Voraussetzung ist, dass die Bewerbung von mindestens ein Prozent der Wahlberechtigten – jedoch nicht mehr als 100 Wahlberechtigten des Wahlgebietes – persönlich und handschriftlich unterzeichnet ist. Die entsprechenden amtlichen Formblätter sind im Wahlamt erhältlich. Für Kandidaten einer Partei oder Wählergruppe gilt dies allerdings nicht.

Als Stadtwahlleiterin agiert die stellvertretende Bürgermeisterin Evelyn Johannes. Als ihre Stellvertreterin berief der Stadtrat Astrid Krüger, zuständige Sachbearbeiterin im Amt für Zentrale Dienste.

2012 holte sich Andreas Dittmann mit 54,81 Prozent der gültigen Stimmen den Wahlsieg und setzte sich gegen seine drei Mitbewerber um das Amt des Zerbster Bürgermeisters durch. Neben ihm hatten Wilfried Bustro (CDU); Lutz Voßfeldt (FDP) und Helmut Seidler (Freie Fraktion Zerbst) kandidiert. Die durchschnittliche Wahlbeteiligung lag damals bei knapp 43 Prozent.