Zerbst l Am Donnerstagmittag kürte eine Jury, bestehend aus den Deutschlehrern und Ulrike Leps aus der Zerbster Stadtbibliothek, den Vorlesekönig der 6. Klassen der Zerbster Sekundarschule Ciervisti.

Vertraute Texte

„Der Vorlesewettbewerb ist seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Schule, wie beispielsweise auch die Matheolympiade, die in wenigen Tagen ausgetragen wird“, sagt Antje Bamberg, Organisatorin des Wettbewerbs.

Tempo, Aussprache, Betonung und Lesetechnik – das sind sicher die wichtigsten Kriterien, die entscheidend sind für einen guten Eindruck bei der Jury des Vorlesewettbewerbs.

Insgesamt traten sechs Schüler gegeneinander an, Anthony Kleest, Tim Miczka, Paul-Leon Böttge, Jasmin Stern, Jamie-Lucienne Wendt und Ben Heinecke.

Die Sechs hatten zwei Texte zu lesen. Zum ersten durften sie eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Hier machte natürlich die Übung alle zum Vorlesekönig.

Fremde Texte

Zu hören waren beispielsweise Passagen aus den Büchern „Charlottes Traumpferd“, „Spur der Erpresser“, „Tom Gates“, „Meine ziemlich beste Freundin“ oder „Huckleberrys letzter Sommer“.

Im zweiten Durchgang wurde es dann schon schwieriger. Die Jury hatte für alle Wettbewerbsteilnehmer einen unbekannten Text ausgewählt. Obwohl auch hier alle Sechstklässler hervorragendes zu Gehör brachten, waren doch geringfügige Unterschiede zu hören, die wohl am Ende über den Sieg entschieden haben. So kann es am Ende wie bei allen Wettbewerben, immer nur einen Sieger geben. Das ist umso schwieriger, wenn alle ihr Bestes gegeben haben.

Ben Heinecke konnte die Jury mit seinen zwei gelesenen Texten dann wohl am besten überzeugen und holte sich den Sieg. Anthony Kleest erlas sich Platz zwei und Jasmin Stern erkämpfte sich Platz drei.

Als Preis winkte allen drei Gewinnern, natürlich neuer Lesestoff in Form von Büchergutscheinen.