Zerbst l Parallel zur Fahrbahn gibt es fortan 15 Stellflächen für Pkw, wodurch sich die Parksituation in der Sackgasse verbessert. Vor allem im Bereich der Grundschule An der Stadtmauer bestand bislang nicht die Möglichkeit, sein Auto auch nur kurz abzustellen, herrschte doch dort ein absolutes Halteverbot. Hinzu kam, dass das Parken bis dato nur direkt auf der Fahrbahn möglich war. Das brachte ein regelmäßiges, wenn auch kurzzeitiges Parkverbot mit sich und zwar immer dann, wenn die Kehrmaschine die Straße Am Plan reinigte. Mit den neu angelegten Parknischen fällt das wöchentlich wiederkehrende Verbot weg.

Allerdings ist Alfred Schildt (Die Linke) etwas anderes aufgefallen. Im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss wies er darauf hin, dass drei der Stellflächen „zu knapp“ ausgefallen seien. Selbst wenn man ganz dicht am Bordstein parke, stehe man mit den Autorädern auf der Fahrerseite auf der Fahrbahn, wie er schilderte. „Wir wissen, dass das so ist“, gestand Heike Krüger. „Uns war es aber wichtiger, den Gehweg 1,50 Meter breit zu errichten zu Lasten der Parkbuchten“, erklärte die Leiterin des Bau- und Liegenschaftsamtes. Zugleich überlegte sie, die Polizei über diesen Umstand zu informieren. Diese ist zwar nicht für den ruhenden Verkehr zuständig – dessen Kontrolle liegt beim Ordnungsamt –dennoch sollte die Polizei Bescheid wissen.

Die Erneuerung des Gehweges Am Plan – beidseitig verschwanden die alten DDR-Platten und wurden gegen graues Rechteckpflaster ersetzt – beinhaltete nicht nur die Schaffung von Parkplätzen und damit die Erweiterung von Stellflächen. Der Wendehammer vor der Grundschule wurde ebenfalls verbreitert.