Fußball

Haldensleber SC trotzt dem Favoriten

Der Haldensleber SC hat sich mit einem 2:2-Remis von der TSG Neustrelitz getrennt.

Von Christian Meyer
Der Haldensleber SC um Marvin Mäde (links), Lucas von Ameln (Zweiter von links)  und Florian Switala holten ein 2:2-Unentschieden gegen die TSG Neustrelitz.
Der Haldensleber SC um Marvin Mäde (links), Lucas von Ameln (Zweiter von links) und Florian Switala holten ein 2:2-Unentschieden gegen die TSG Neustrelitz. Foto: Josefine Keilwitz

Haldensleben - Der Oberligist hatte mehr vom Spiel, doch die Haldensleber zeigten sich im heimischen Waldstadion effektiver.

Der Haldensleber SC zeigt sich in der Vorbereitung weiter in guter Form. Die Mannschaft von Marko Fiedler stand gegen den Oberligisten erwartungsgemäß tief. Nach fünf Minuten sahen die Zuschauer die erste Möglichkeit, einen Kopfball in Folge einer Ecke parierte Florian Switala. Danach hatte der HSC-Schlussmann Glück, dass die Latte für ihn rettete. Kurz vor der ersten Drittelpause, gespielt wurden dreimal 30 Minuten, überraschte Patrick Hauer den TSG-Schlussmann mit einem Freistoß aus knapp 40 Metern zur Führung für den Gastgeber. Allerdings glichen die Gäste postwendend aus. Beim Freistoß über die Mauer war Switala am Ende chancenlos. Das direkte Duell aus elf Metern wenig später entschied der HSC-Schlussmann dann aber für sich und fischte den Strafstoß aus dem Eck.

Doch die Führung der Neustrelitzer ließ nicht sehr lange auf sich warten. In der 42. Minute verwertete die TSG einen Abpraller. Aufgrund der vielen nun folgenden Wechsel war das Tempo der Partie nicht mehr ganz so hoch.

Girke trifft spät zum Ausgleich

Für den Ausgleich sorgte acht Minuten vor dem Ende Tim Girke, der den Ball im gegnerischen Drittel gewann und sich die Chance nicht mehr nehmen ließ. Zusammen mit Marvin Mäde sorgte der Routinier für viel Stabilität im HSC-Spiel.

„Das ist ein schönes Ergebnis für uns und ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Unser Ziel ist es, in unserer Staffel unter die ersten Vier zu kommen. Das wird sicherlich schwer, weil uns tendenziell die Gegner aus dem Süden immer besser gelegen haben“, bewertet Florian Switala die Situation.