Fußball: Ergebnisse zur Umfrage des Online-Portals FuPa zu den Ligen-Stärken auf Landesebene 2021/2022

User stimmen für drei Landesligen

Bereits einige Wochen vor der Landtagswahl hat das Online-Portal FuPa jüngst zur Wahlurne gebeten.

Von Robert Kegler und Stefan Rühling
Geht es nach den FuPa-Usern, ändert sich in der Landesklasse für Leon Bögelsack (rechts) und seinen SV Seehausen nichts.
Geht es nach den FuPa-Usern, ändert sich in der Landesklasse für Leon Bögelsack (rechts) und seinen SV Seehausen nichts. Ottfried Junge

Oschersleben - Auch in der kommenden Spielzeit werden viele Mannschaften im Herrenbereich ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen und eine Etage höher an den Start gehen. Da erneut die Abstiegsregelung außer Kraft gesetzt wurde, droht in vielen Staffeln des Fußballverbands Sachsen-Anhalt (FSA) ein Terminplan-Fiasko. Um einem aufgeblähten Spielplan entgegenzuwirken, könnte die Teilnehmerzahl in den Ligen verringert werden, wenn der Verband weitere Staffeln pro Liga-Ebene schaffen würde. Knapp 700 User beteiligten sich an der Umfrage des Online-Portals FuPa. Die Ergebnisse in der Übersicht:VerbandsligaIn der Verbandsliga ergab sich unter den vier benannten Szenarien ein überraschend klares Votum für den Verbleib im regulären Spielbetrieb. Zur Auswahl standen:

1) Eine eingleisige Verbandsliga mit 20 möglichen Teams (mit Hin- und Rückrunde)

2) Eine eingleisige Verbandsliga mit 20 möglichen Teams (nur die Hinrunde wird gewertet)

3) Zweigleisige Verbandsliga mit bis zu zehn Vertretern (Hin- und Rückrunde, anschließend Relegation um Aufstieg - direkte Absteiger aus jeder Staffel)

4) Zweigleisige Verbandsliga mit bis zu zehn Vertretern (nur die Hinrunde wird gewertet, anschließend Meister- und Abstiegsrunde, bei der die Punkte aus der Hinrunde übernommen werden)

Von den knapp 600 abgegebenen Stimmen für die Verbandsliga entfielen gut 49 Prozent auf Variante 1. Auf Platz zwei kam Variante 3 mit knapp 31 Prozent der Stimmen. Rang drei entfiel auf das Modell 4 (16 Prozent) und für das Szenario 2 votierten 4 Prozent der User.LandesligaIn der Landesliga hingegen sprachen sich die User für eine Veränderung des Spielbetriebs aus. Zur Auswahl standen:

1) Zwei Staffeln mit jeweils möglichen 18 Vertretern (mit Hin- und Rückrunde)

2) Zwei Staffeln mit jeweils möglichen 18 Vertretern (nur die Hinrunde wird gewertet)

3) Drei Landesliga-Staffeln (Nord, Mitte, Süd, mit Hin- und Rückrunde)

4) Drei Landesliga-Staffeln (Nord, Mitte, Süd, nur die Hinrunde wird gewertet)

5) Vier Landesliga-Staffeln (mit Hin-und Rückrunde)

6) Vier Landesliga-Staffeln (nur die Hinrunde wird gewertet)

In der Gunst der User lag hier die Variante 3 mit gut 46 Prozent ganz vorne. Das aktuelle Modell (Variante 1) mit zwei Staffeln, in denen Hin- und Rückrunde absolviert werden soll, erhielt 40 Prozent der abgegeben Stimmen.LandesklasseIn der Landesklasse wurden vier Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Spielzeit 2021/2022 in dieser Ebene aussehen könnte. Dabei erhielt die aktuelle Variante mit sieben Staffeln und einer Hin- und Rückrunde die meisten Stimmen. Zur Auswahl standen:

1) Sieben Staffeln nach aktuellem Stand mit jeweils möglichen 18 Teams (mit Hin- und Rückrunde)

2) Sieben Staffeln nach aktuellem Stand mit jeweils möglichen 18 Teams (nur die Hinrunde wird gewertet)

3) Erhöhung der Staffel-Anzahl (mit Hin- und Rückrunde)

4) Erhöhung der Staffel-Anzahl (nur Hinrunde wird gewertet)

Über die Hälfte der 625 Stimmen entfielen auf Variante 1, also gut 53 Prozent. Aber auch das Szenario 3, die Staffelanzahl zu erhöhen, fand mit über 40 Prozent Anklang.

Bereits am Freitag, 15. Mai, wollte man sich beim FSA über dieses Thema Gedanken machen.