Leichtathletik

Stadion Am Galgenberg: Wunschanlage für Wurfwettbewerbe freigegeben

Für den über 300 Mitglieder zählenden Stendaler Leichtathletikverein (SLV) ist vor wenigen Tagen ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung gegangen.

Von lsb/jhe
Beobachtet von einer Gruppe sehr junger SLV-Athletinnen, schaufeln Ulf Dette, dessen Firma entscheidend an der Umsetzung der Maßnahme beteiligt war, sowie Uwe Bliefert und Siegfried Wille (von links) Erde an eine Winterlinde.
Beobachtet von einer Gruppe sehr junger SLV-Athletinnen, schaufeln Ulf Dette, dessen Firma entscheidend an der Umsetzung der Maßnahme beteiligt war, sowie Uwe Bliefert und Siegfried Wille (von links) Erde an eine Winterlinde. Wolfgang Seibicke

Stendal - Für den über 300 Mitglieder zählenden Stendaler Leichtathletikverein (SLV) ist vor wenigen Tagen ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung gegangen. Ihre hauptsächliche Wirkungsstätte, das heimische Stadion Am Galgenberg, hat eine bedeutsame Erweiterung erfahren.

Im Beisein von etlichen Lokalpolitikern, unter anderem Landrat Patrick Puhlmann und Stendals OB Klaus Schmotz, sowie Vertretern der Wirtschaft wurde eine neue Wettkampfstätte freigegeben. Das teilweise auf dem Gelände der ehemaligen Stendaler Badeanstalt befindliche Areal umfasst neben einer großen Beachvolleyball-Anlage eine Wettkampfstätte für leichtathletische Wurf-Wettbewerbe.

„Im Juni 2020 gab es eine Möglichkeit zur Nutzung von Fördermitteln für die Erweiterung der Sportanlage, und die haben wir genutzt. Der damit verbundene Stress hat sich gelohnt“, so SLV-Präsident Peter Ludwig.

Im Beisein von einer Gruppe sehr junger Leichtathleten wurden durch die Anwesenden insgesamt zehn Winterlinden gepflanzt. Der hauptsächliche Nutzen der Anlage ist, dass die im Stadion veranstalteten größeren Wettkämpfe nicht mehr so lange wie bislang dauern müssen, denn speziell die bislang aus Sicherheitsgründen meist zum Schluss stattfindenden Wurfwettkämpfe wie zum Beispiel Diskus- oder Hammerwurf, können nunmehr parallel zu anderen Disziplinen früher ausgetreten werden.

Wenn die pandemiebedingten großen Einschränkungen des Sportbetriebs in einigen Monaten möglicher Weise entfallen, wird der Nutzen des neuen Sportareals in Stendals Norden sicherlich deutlich werden.