Fußball

Lok-Trainer Schulz ist mit den Neuen zufrieden

Der 1. FC Lok Stendal hat sein Heimspiel gegen den Regionalligisten Optik Rathenow mit 2:6 Toren verloren.

Von Thomas Wartmann
Max Salge wird hier von seinem Gegenspieler gestoppt.
Max Salge wird hier von seinem Gegenspieler gestoppt. Foto: Thomas Wartmann

Stendal - Die Platzherren waren den Gästen zwar in allen Belangen unterlegen, zeigten aber phasenweise gute Ansätze.

Dass gegen die Rathenower nicht viel zu holen ist, war allen Beteiligten klar. Die Stendaler hatten sich den starken Gegner aber mit Bedacht gewählt. Wahrscheinlich werden die meisten Spiele in der neuen Saison von der Konstellation für die Stendaler genau so sein. Ein starker Gegner, der das Spiel macht.

Die Gäste, die auch erst seit zwei Wochen im Training stehen, ließen von Beginn an den Ball und den Gegner laufen. Die Viererkette mit Johannes Mahrhold, Lorenz Balliet, Paul Schönburg und Benjamin Bubke hatte von Beginn an alle Hände voll zu tun.

Bei Standards wackelt Stendal mehrfach

Jedoch taten sich die Gäste schwer, aus dem Spiel zu treffen. Dafür luden die Platzherren bei Eckbällen und langen Einwürfen praktisch zum Toreschießen ein. Da stimmte hinten wenig und die Gäste bekamen immer wieder einen Spieler frei vor das Tor.

Bis zur Pause hatten die Rathenower fünfmal getroffen. Das zwischenzeitliche 1:4 besorgte Neuzugang Dimos Daramaras, der sich gegen den herauslaufenden Gästekeeper und zwei Abwehrspieler durchsetzte. Er zeigte sich über 90 Minuten immer anspielbar und mit Offensivdrang.

In der zweiten Halbzeit schalteten beide Mannschaften einen Gang herunter. Die Physiseinheiten steckten beiden Teams in den Knochen. Rathenow erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 1:6.

In der Folge wechselte Stendal durch und bekam mehr Ballbesitz. Bis zum Strafraum spielte sich die Lok einige Male gut durch, dann fehlten aber die Ideen.

Einmal passte es dann aber doch. Maurice Schmidt spielte Max Salge steil an. Der nahm den Ball gut an, drehte sich und zog ab. Das war das 2:6 in der 73. Minute. Salge hatte zuvor schon aus gut 20 Metern an die Latte geschossen. Unter dem Strich waren die beiden Treffer für die Stendaler verdient.

Mit etwas mehr Abstimmung in der Abwehr, wäre vielleicht auch ein Tor weniger gefallen und das Ergebnis hätte noch besser ausgesehen.

Für Lok geht es bereits am morgigen Dienstag mit dem Testspiel gegen Medizin Uchtspringe weiter. Anpfiff der Partie im Stendaler Hölzchen ist um 19 Uhr.

1. FC Lok Stendal: John Ziesmann – Lorenz Balliet (46. Arte Danielyan), Johannes Mahrhold, Paul Schönburg (85. Yannick Bäther), Benjamin Bubke (56. Lukas Pfeiffer), Angelos Ntais, Max Salge, Maurice Schmidt (85. Niklas Bittner), Steven Schubert (85. Samsi Diallo), Dimos Daramaras (79. Amadou Sall) , Tim Seidel-Holland (46. Mattes Flöther).

FSV Optik Rathenow: Güven – Gustavus, Polichronakis, Langner, Muiomo, Wil, Leroy, Köhler, Wilcke, Gündogdu, Bachmann.

Torfolge: 0:1 Marc Langner (9.), 0:2 Jerome Leroy (25.), 0:3 Jonathan Muiomo, 0:4 Benjamin Wilcke, 1:4 Dimos Daramaras, 1:5 Lucas Will (37.), 1:6 Lucas Will (48.), 2:6 Max Salge (73.).

Dimos Daramaras machte ein gutes Spiel und  erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:4.
Dimos Daramaras machte ein gutes Spiel und erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:4.
Foto: Thomas Wartmann