Fußball

Ingo Vandreike zurück in der Lindenstraße

Der Quedlinburger SV hat für die neue Saison 2021/22 in der Fußball-Landesklasse die erste wichtige Personalie bekannt gegeben.

Abteilungsleiter René Hamann (Mitte) präsentiert gemeinsam den neuen Chefcoach Ingo Vandreike (links). Sein Vorgänger Sven Gabriel (rechts) wird beruflich etwas kürzer treten und Ingo Vandreike als Co-Trainer unterstützen.
Abteilungsleiter René Hamann (Mitte) präsentiert gemeinsam den neuen Chefcoach Ingo Vandreike (links). Sein Vorgänger Sven Gabriel (rechts) wird beruflich etwas kürzer treten und Ingo Vandreike als Co-Trainer unterstützen. Foto: Verein

Quedlinburg - Robert Kegler und Ingolf Geßler

Als der Abteilungsleiter Fußball des Quedlinburger SV, Renè Hamann, die Spieler der ersten Männermannschaft zur Mannschaftssitzung in die Lindenstraße bat, wussten die Jungs freilich, dass es um die Vorbereitung der neuen Saison geht. Unter Beachtung der Hygieneregeln nahm fast der komplette Kader mit Trainerstab teil. Auch einen „Überraschungsgast“ brachte Renè Hamann mit – Ingo Vandreike.

Der 45-jährige, der bereits auf viele erfolgreiche Jahre sowohl als Spieler, unter anderem bei Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg II und Germania Halberstadt, als auch als Trainer zurückblicken kann, sammelte in seiner ersten Amtszeit beim Quedlinburger SV in 36 Punktspielen stolze 67 Punkte und gewann im Jahr 2018 den Pokal des Landrats. Ein Jahr später übernahm er beim Goslarer SC 08 die Funktion des Sportdirektors und erwarb in der Zwischenzeit die Trainer-B-Lizenz.

Nun kehrt Vandreike zu den Blau-Weißen zurück und steht in den Startlöchern, um gemeinsam mit seinen Co-Trainern Sven Gabriel, der aus beruflichen Gründen künftig etwas kürzer treten muss, sowie Enrico Hinze alles daran zu setzen, die Mannschaft weiterzuentwickeln und zu sportlichem Erfolg zu führen.

Beim Goslarer SC war Vandreike zuletzt in Doppelfunktion als Sportlicher Leiter und Trainer der zweiten Mannschaft tätig, nun will er wieder vermehrt als Trainer arbeiten. Von den Verantwortlichen des GSC gab es viel Lob für die Arbeit des 45-Jährigen. „Er hat hier sehr gute Arbeit geleistet, wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit gewesen. Er hat es auf einem sehr professionellem Niveau gemacht“, hatte sich der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Jens Hartwig, gegenüber der Goslarschen Zeitung geäußert.

Es hatte auch die Überlegungen gegeben, Vandreike langfristig als Coach zu binden, doch bei der Bezirksliga-Mannschaft des GSC 08 ist der Posten mit Björn Vorlopp gut besetzt. „Da kam er halt nicht ran. Da ist es nur logisch, dass er sich woanders umschaut“, wurde Jens Hartwig in der GZ zitiert. In der Kaiserstadt fungierte Vandreike als Bindeglied zwischen beiden Männermannschaften und den A-Junioren, ab der kommenden Saison wird man ihn wieder auf den Fußballplätzen der Teams der Landesklasse 3 antreffen.