Woking (dpa) - Die Formel-1-Rennställe Ferrari, McLaren und Williams haben die Unterzeichnung des neuen Grundlagenvertrages bekanntgegeben.

"Das ist ein wichtiger Schritt, um die Stabilität und das Wachstum des Sports zu gewährleisten", sagte Ferrari-Chef Louis Camilleri einer Mitteilung zufolge. Weltverbandspräsident Jean Todt, einst selbst Geschäftsführer bei dem derzeit kriselnden italienischen Team des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel, zeigte sich sehr "erfreut" über die Ferrari-Unterschrift.

"Dies ist der richtige Deal zur richtigen Zeit für den Sport, seine Besitzer, seine Teams und vor allem die Fans", sagte McLaren-Chef Zak Brown.

Über das sogenannte "Concorde Agreement", das die Verteilung der Einnahmen zwischen den zehn Teams, dem Motorsport-Weltverband FIA und dem Rechteinhaber regelt, war zuletzt lange und intensiv gestritten worden. Weltmeisterteam Mercedes hatte Anfang August noch deutliche Kritik geübt. Der aktuelle Vertrag läuft zum Jahresende aus, der neue wird den Zeitraum von 2021 bis 2025 umfassen.

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