Montréal (dpa) - Im Streit um eine Budgetgrenze in der Formel 1 gibt es dem Fachmagazin "Auto, Motor und Sport" zufolge eine Einigung.

Demnach sollen die Rennställe künftig nicht mehr als 175 Millionen US-Dollar ausgeben dürfen. Das Limit soll von 2021 bis 2025 gelten, wenn die neue Regelreform in der Königsklasse des Motorsports greift. Der Automobil-Weltverband FIA habe den Teams vor dem Grand Prix von Kanada in Montréal das entsprechende Rahmenwerk zugestellt.

Die FIA und das Formel-1-Management hatten sich im Kampf gegen eine Kostenexplosion ursprünglich eine Budgetgrenze in Höhe von etwa 130 Millionen US-Dollar gewünscht. Auch kleinere Rennställe hatten sich für ein niedrigeres Limit ausgesprochen. Unter die Obergrenze sollen unter anderem nicht die Fahrergehälter und die Kosten für die Motoren fallen. Verstöße gegen die Deckelung sollen je nach Schwere mit Punktabzügen oder sogar Lizenzentzügen für die Teamchefs geahndet werden.

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