New York (dpa) - Die Einnahmen der Formel 1 sind angesichts der Corona-Pandemie weiter eingebrochen. Wie Rechteinhaber Liberty Media in New York mitteilte, ist der Umsatz für das zweite Quartal dieses Jahres auf 24 Millionen US-Dollar (ca. 20 Millionen Euro) abgestürzt.

Von April bis Juni 2019 hatte der Umsatz noch bei 620 Millionen US-Dollar (ca. 525 Millionen Euro) gelegen. Nach einem Gewinn von 14 Millionen US-Dollar (ca. elf Millionen Euro) im zweiten Quartal 2019 machte die Königsklasse des Motorsports nun sogar 136 Millionen US-Dollar (rund 115 Millionen Euro) Verlust.

Die Formel 1 bezieht von den Streckenbetreibern üppige Antrittsgebühren, wegen der Pandemie mussten aber alle Rennen im ersten Halbjahr 2020 abgesagt oder verschoben werden. Seit Anfang Juli fährt die Serie wieder - allerdings nur vor leeren Tribünen. 2019 hatten im zweiten Quartal noch sieben Grand Prix stattgefunden. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 war der Umsatz 2020 schon von 246 Millionen US-Dollar auf 39 Millionen US-Dollar gesunken.

In ihrer Notsaison will die Formel 1 insgesamt mindestens 15 Rennen austragen. Die Serie ist nach eigenen Angaben weiter bemüht, noch bei manchen Rennen unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen zumindest vor einigen Zuschauern zu fahren. So besteht zum Beispiel für den Großen Preis der Eifel am 11. Oktober auf dem Nürburgring der Wunsch Fans zuzulassen, wenn sich die Bedingungen in der Corona-Krise ändern sollten.

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Mitteilung von Liberty Media

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