Melbourne (dpa) - Fragen vom Podium und aus der Pressekonferenz an Sebastian Vettel nach dessen Sieg beim Formel-1-Auftakt in Australien.

Wie verlief das Rennen aus ihrer Sicht?

Sebastian Vettel: Wir hatten natürlich Glück mit dem Safety Car. Das war unser Schlüssel für den Sieg. Mein Start war nicht so besonders gut. Am Ende des ersten Stints habe ich etwas den Kontakt zu Lewis (Hamilton) und Kimi (Räikkönen) verloren. Ich habe mich etwas schwer getan mit den ultrasoften Reifen. Ich habe gebetet, dass einer stoppt und das Safety Car kommt. Als ich gesehen habe, dass da ein Wagen steht, war ich voller Adrenalin. Ich konnte dann den Druck aufrecht halten.

In zwei Wochen steht der Große Preis von Bahrain an. Was bedeutet das für die nächsten Rennen?

Vettel: Wir hatten heute schon Glück. Wir sind mit dem Auto noch nicht da, wo wir sein wollen. Man hat gesehen, dass Lewis der schnellste Mann draußen war. Es ist aber ein guter Start und gibt frische Motivation für die nächsten Wochen. Ich freue mich sehr für das Team.

Wie wichtig werden die Ergebnisse von der Qualifikation für den WM-Kampf sein, nachdem sie nun als Quali-Dritter das Rennen gewonnen und Pole-Mann Lewis Hamilton geschlagen haben?

Vettel: Es ist klar, wenn du vorn bist, kannst du das Rennen kontrollieren. Es ist natürlich eine große Hilfe. So wie man bei Lewis zu Beginn gesehen hat. Überholen ist schwierig, aber wir haben es geschafft. Wir hatten ein gutes Qualifying gestern, aber die Lücke zu Lewis war groß.

Wie fühlt sich das Auto an?

Vettel: Das Auto hat großes Potenzial, aber wir kämpfen noch ein bisschen.

Verspüren Sie eine besondere Genugtuung, nachdem Lewis Hamilton am Samstag seine Qualifikation so kommentiert hatte, dass ihnen das Grinsen vergehen sollte?

Vettel: Er hat ja gesagt, dass er einen Witz gemacht hat. Wir sind alle alt genug. Wir haben kein Problem miteinander. Selbst wenn wir unterschiedliche Menschen sind, teilen wir eine Leidenschaft.

Fühlt sich der Sieg anders an als vor einem Jahr?

Vettel: Im vergangenen Jahr haben wir sie (Mercedes) unter Druck gesetzt. Da waren wir die Schnellsten. Diesmal hatten wir nicht die Renngeschwindigkeit, um mit ihnen gleichzuziehen.

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