Klettwitz (dpa) – Das Deutsche Tourenwagen-Masters könnte in zwei Jahren unter einem neuen Namen ins Rennen gehen.

"Wir arbeiten daran", sagte DTM-Chef Gerhard Berger dem Fachmagazin "Motorsport-Total.com" und nannte das Jahr 2021 als Ziel. Die DTM bestreitet am Sonntag auf dem Lausitzring das insgesamt 500. Rennen seit Gründung der Serie im Jahr 1984.

Im Zuge der Internationalisierung sollen durch ein neues Label auch internationale Hersteller Interesse an der Tourenwagen-Serie bekommen. Dabei müssen die Verantwortlichen sensibel vorgehen. Zum einen soll der "deutsche Kern" nicht verletzt werden, zum anderen werden internationale Hersteller vom im Namen steckenden deutschen Kern abgeschreckt.

Einen ersten Schritt macht die Serie nach Saisonende. Im November veranstalten die DTM und die japanische GT-Serie, die beide auf dem identischen Reglement basieren, ein Vereinigungsrennen. Trotz der internationalen Bestrebungen geht Berger nicht davon aus, dass im kommenden Jahr ein weiterer Hersteller neben Audi, BMW und Aston Martin an den Start gehen wird.

"Das sehe ich momentan nicht. Es wäre aber wunderschön, noch einen Hersteller zu haben", sagte Berger der Deutschen Presse-Agentur, "dabei geht es mir gar nicht um mehr Autos, sondern darum, noch besser aufgeteilt, durchmischt zu sein. Ich würde es für den Sport besser finden, wenn die Hersteller je vier oder fünf Autos für die Marke managen würden und nicht sieben oder acht."

Fahrerwertung in der DTM

Team- und Markenwertung in der DTM