Berlin (dpa) - Audi-Fahrer René Rast hat sich im vorletzten Saisonlauf der vollelektrischen Rennserie Formel E in Berlin erstmals einen Podestplatz gesichert.

Der 33-Jährige erkämpfte sich den dritten Rang in einem packenden Duell mit seinem deutschen Landsmann André Lotterer erst zwei Kurven vor dem Ende. Der zweimalige Champion im Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) zog in einem harten Zweikampf noch am fünf Jahre älteren Porsche-Fahrer vorbei. Auf dem stillgelegten Flughafen in Tempelhof feierte der Brite Oliver Rowland einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Lotterer war in der Vorwoche in der Hauptstadt im ersten Rennen des mehrtägigen Finals noch auf einen starken zweiten Rang gefahren und musste sich hinter dem Neuling nun als Vierter zufriedengeben. Bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 30 Grad war das Rennen ohne Zuschauer von vielen Überholmanövern geprägt.

Nichts mit dem Ausgang zu tun hatte Maximilian Günther, der am Samstag in der Hauptstadt seinen zweiten Saisonsieg gefeiert hatte. Der 23-Jährige aus Oberstdorf schied nach wenigen Minuten im Wagen von BMW i Andretti aus. In der Gesamtwertung fiel er vom dritten auf den sechsten Platz zurück. Lotterer verbesserte sich und ist Fünfter. Der Portugiese Antonio Felix da Costa steht als Gesamtsieger fest.

Die Formel E beschließt ihre Saison nach einer rund fünfmonatigen Unterbrechung mit insgesamt sechs Rennen in neun Tagen in Berlin unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wegen der Coronavirus-Pandemie. Das Saisonfinale steigt am Donnerstag.

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