Rotterdam (dpa) - Nach dem Finale des populären Melodifestivalen in Schweden und anderen letzten nationalen Vorentscheiden stehen jetzt alle 41 Teilnehmer des diesjährigen Eurovision Song Contest fest. Die Vorbereitungen für den 65. ESC Mitte Mai in Rotterdam laufen trotz Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Europa weiter.

Die Lage in den Niederlanden und in ganz Europa werde aber ständig beobachtet, hatte die Europäische Rundfunkunion (EBU) als Veranstalter kürzlich mitgeteilt. Einige Länder untersagen in den nächsten Wochen große Veranstaltungen, um eine zu schnelle Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu verhindern, das die neue Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann.

Die ESC-Halbfinals sind für den 12. und 14. Mai geplant, wobei im zweiten Österreich und die Schweiz antreten. Deutschland als einer der großen Geldgeber ist automatisch gesetzt fürs Finale am 16. Mai.

Für Deutschland soll der aus Slowenien stammende 22-jährige Ben Dolic mit dem Lied "Violent Thing" eine gute Platzierung holen - anders als in den vergangenen Jahren, als Deutschland meist weit hinten landete.

Für Schweden tritt die Frauenband The Mamas ("Move") an, wie am Samstagabend beim Melodifestivalenfinale ermittelt wurde.

Für Zypern soll der deutsche Sänger Sandro zum ESC in Rotterdam reisen. Bei Fans besonders beliebt sind bislang zum Beispiel die Beiträge aus Litauen (The Roop mit "On Fire"), Bulgarien (Victoria mit "Tears Getting Sober") und Island (Daði & Gagnamagnið mit "Think About Things"). Für Österreich singt Vincent Bueno ("Alive") und für die Schweiz der Sänger Gjon's Tears ("Répondez-moi").