Berlin (dpa) - BAP-Sänger Wolfgang Niedecken erinnert sich an die bescheidenen Anfänge seiner Band.

"200 Mark, ein Kasten Bier und belegte Brötchen. Geschlafen wurde, wo was frei war: im Umkleideraum, falls vorhanden, auf dem Billardtisch der Auftrittskneipe, in freien WG-Zimmern von Konzertbesuchern, im Auto", sagte der 69 Jahre alte Sänger der Kölschrock-Band ("Verdamp lang her") dem "Spiegel".

Die Gruppe gründete sich 1976. Er und seine Musiker hätten sich in der bescheidenen Anfangszeit aber nicht arm gefühlt, sondern beschenkt: "Denn wir machten ja genau das, was wir wollten."

Sparsam ist auch der Bandname: "Ich hatte meinen Bandkollegen oft von der Sparsamkeit meines 'Bapp' (Kölsch für Papa) erzählt. (...) Wir brauchten vor unserem ersten Auftritt einen griffigen Namen, um Plakate zu beschriften. Einer sagte: 'Schreibt Bap drauf, aber lasst das zweite P weg, das sieht scheiße aus.' Das war's: BAP."

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