Sie ist hübsch und energisch wie ihre Mutter, für deren Rechte sie europaweit kämpft. Eugenia Timoschenko (31) war am Mittwoch auf Einladung des deutschen Delegationsleiters Werner Jostmeier (Nordrhein-Westfalen) Gast beim EU-Ausschuss der Regionen. Just an dem Tag, als ein Gericht in Kiew eine Umwandlung der Haft für die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in Hausarrest ablehnte.

Tochter Eugenia appellierte an die Ausschussmitglieder, sich nicht nur in Brüssel, sondern auch in den Parlamenten ihrer Heimatregionen für eine faire Behandlung Timoschenkos und die demokratische Entwicklung der Ukraine einzutreten.

Michael Schneider, Chef der konservativen EVP-Gruppe im Ausschuss, sicherte dies zu. Gerade im Hinblick auf den EU-Ukraine-Gipfel am kommenden Montag forderte Schneider dazu auf, von der Ukraine die Achtung demokratischer Prinzipien einzufordern. (sh)