Wenn man eine Hilfsaktion startet, hofft man darauf, Menschen, die man anspricht, auch zu erreichen. Ihre Herzen zu erwärmen. Denn ohne die vielen Volksstimme-Leser, die in der Weihnachtszeit in ihre Portemonnaies greifen, um - in diesem Fall - die Not der Hungernden in Ostafrika zu lindern, bleibt Hilfe nur ein frommer Wunsch. Doch schaut man heute, nach gut vier Wochen, auf die Spendensumme von mehr als 55000 Euro kann man nur den Hut ziehen.

Die Anteilnahme der Leser am Schicksal von Frauen und Kindern am Horn von Afrika ist beeindruckend. Besonders dann, wenn man weiß, dass es nicht die 10000er-Spenden sind, die Großbetriebe wie in den alten Ländern mal kurz aus dem Ärmel schütteln, sondern der vom Munde abgesparte Euro. Besser kann man Nächstenliebe nicht ausdrücken. Danke! Leser