Ein Meteorit stürzt in Russland ab - wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Der Asteroid 2012 DA14 schrammt nur knapp an der Erde vorbei. Und das alles an nur einem Tag. Der blaue Planet steht unter Beschuss. Da werden Urängste geweckt. Sind das erste Anzeichen einer drohenden Apokalypse?

Nein, die Welt wird nicht untergehen. Doch die Vorfälle sind eine deutliche Warnung, wie bedroht unsere Erde ist. Und dass von fliegenden Brocken ausgehende Gefahren sehr ernstgenommen werden müssen. Das ist die Botschaft aus dem All: Menschen, fühlt euch im Universum bloß nicht zu sicher! Jederzeit und an jedem Ort kann ein Himmelskörper auf die Erde stürzen.

Bislang sind weniger als zehn Prozent der erdnahen Objekte bekannt. Und für verhältnismäßig kleine ungebetene "kosmische Besucher" gibt es kein Frühwarnsystem. Die internationale Staatengemeinschaft muss gemeinsame Lösungen finden, wie auf kosmische Bedrohungen reagiert werden kann. Seiten 1 und 6

 

Hintergrund: Verwüstung durch Meteoriten

Berlin - Meteoriten sind Brocken aus dem All, die auf Planeten oder ihre Monde aufschlagen. Sie können von anderen Planeten, Kometen oder Asteroiden abgesprengt worden sein.

  • Die gewaltige Druckwelle zerstörte in Tscheljabinsk zahlreiche Dächer und drückte Fensterscheiben ein.

    Die gewaltige Druckwelle zerstörte in Tscheljabinsk zahlreiche Dächer und drückte Fensterschei...
    Quelle: ITAR-TASS/Yevgeny Yemeldinov

  • Die meisten Verletzten wurden von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen.

    Die meisten Verletzten wurden von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen.
    Quelle: ITAR-TASS/Yulia Airikh

Asteroid "2012 DA14" hat Erde passiert

New York - So dicht wie nie zuvor in der Geschichte der Astronomie ist ein Himmelskörper an der Erde vorbeigerast. Der Asteroid "2012 DA14" erreichte am Freitagabend eine Nähe von 27 800 Kilometern zur Erde.

  • Bisher war in der Geschichte der modernen Astronomie kein Himmelskörper der Erde so nahe gekommen wie

    Bisher war in der Geschichte der modernen Astronomie kein Himmelskörper der Erde so nahe gekom...
    Quelle: Dave Herald/ESA

  • Über Tscheljabinsk ist der glühende Schweif des Meteoriten zu sehen.

    Über Tscheljabinsk ist der glühende Schweif des Meteoriten zu sehen.
    Quelle: RIA Novost

  • Rettungskräfte untersuchen eine durch den Meteoriten-Absturz zerstörte Lagerhalle in Tscheljabinsk.

    Rettungskräfte untersuchen eine durch den Meteoriten-Absturz zerstörte Lagerhalle in Tscheljab...
    Quelle: Vyacheslav Nikulin

  • Die Region Tscheljabinsk am Ural liegt rund 1500 Kilometer östlich von Moskau. Grafik: Fred Bökelmann

    Die Region Tscheljabinsk am Ural liegt rund 1500 Kilometer östlich von Moskau. Grafik: Fred Bö...
    Quelle: dpa

  • Im Himmel über der Stadt Tscheljabinsk sind Rauchschwaden des Meteoriten zu sehen.

    Im Himmel über der Stadt Tscheljabinsk sind Rauchschwaden des Meteoriten zu sehen.
    Quelle: Vyacheslav Nikulin

  • In mindestens sechs Städten wurden Gebäude beschädigt.

    In mindestens sechs Städten wurden Gebäude beschädigt.
    Quelle: Boris Kaulin/RIA Novosti

  • Die gewaltige Druckwelle zerstörte in Tscheljabinsk zahlreiche Dächer und drückte Fensterscheiben ein.

    Die gewaltige Druckwelle zerstörte in Tscheljabinsk zahlreiche Dächer und drückte Fensterschei...
    Quelle: ITAR-TASS/Yevgeny Yemeldinov

  • Die meisten Verletzten wurden von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen.

    Die meisten Verletzten wurden von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen.
    Quelle: ITAR-TASS/Yulia Airikh

  • Einwohner von Tscheljabinsk schauen in den Himmel, wo noch immer Rauchschwaden zu sehen sind.

    Einwohner von Tscheljabinsk schauen in den Himmel, wo noch immer Rauchschwaden zu sehen sind.
    Quelle: Vyacheslav Nikulin