Der Zufall wollte es, dass in Magdeburg gestern zwei Sportveranstaltungen gleichzeitig stattfanden: der Tischtennis-Weltcup in der Bördelandhalle und das Duell in der Fußball-Regionalliga FCM gegen den Chemnitzer FC.

Größer als gestern hätte aber der Kontrast zwischen den Besuchern der Bördelandhalle und der MDCC-Arena nicht ausfallen können. Achtung vor dem Gegner, ein friedliches Nebeneinander der aus ganz Deutschland angereisten Fans auf der einen, gewalttätige Auseinandersetzungen mit fünf verletzten Polizisten während und nach dem FCM-Spiel auf der anderen Seite.

Fakt ist: Das Verhältnis unter den sportlichen Kontrahenten überträgt sich unmittelbar auch auf die Ränge. Der gute Ruf Magdeburgs, den die Fans vom Spiel mit dem weißen Zelluloid in die Welt tragen, wird andererseits von Unbelehrbaren in Blau-Weiß nachhaltig und vorsätzlich zerstört. (Sport)