Weil die am 1. Januar in Kraft tretende Gesundheitsreform kein großer Wurf ist, bastelt die CDU bereits an einer neuen. Nach der Erhöhung des Beitragsatzes auf 15,5 Prozent klingen die Forderungen nach mehr Zwei-Bett-Zimmern in Krankenhäusern und kürzeren Wartezeiten bei Ärzten wie Balsam für die Wunden.

Beide Vorhaben sind jedoch nur mittelbar von der Bundespolitik zu verwirklichen: Für bauliche Veränderungen müssen die Länder den Krankenhäusern mehr Geld zur Verfügung stellen. Die Wartezeiten in Praxen dagegen würden sich von allein verringern, wenn es mehr Ärzte gäbe.

Trotzdem könnten schon jetzt viele Patienten weniger verärgert werden, wenn die Bestellzeiten in den Praxen eingehalten würden. Hier gibt es mitunter unglaubliche Zumutungen. Vielleicht wäre das ja ein guter Vorsatz für 2011 seitens der Ärzte?!