Die Diakonie setzt mit ihren wissenschaftlichen Berechnungen zu den Hartz-IV-Regelsätzen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen unter Druck. Mit einer stichhaltigen Berechnung des Lebensbedarfs.

@109_Meinung_Kommentar_Text:In der Auseinandersetzung geht es im Kern darum, was zur Grundsicherung gehören sollte. Dass sich dabei ein Wohlfahrtsverband als Anwalt der Schwachen dieser Gesellschaft versteht, ist gut nachvollziehbar. Die fatale Schwierigkeit besteht allerdings darin, einen Regelsatz zu finden, der einen angemessenen Abstand berücksichtigt – sowohl zu Löhnen als auch zu Renten. Und nicht zuletzt darf der Staat nicht weiter dazu gedrängt werden, Niedriglöhne mit Steuermitteln aufstocken zu müssen. Vor diesem Kontext eine Balance auszutarieren, gleicht nahezu, den Stein des Weisen zu finden. Es ist gut möglich, dass dafür wieder Karlsruhe angerufen wird.(Seite 1)