Dass der Wirtschaftsmotor im kommenden Jahr weniger drehen wird, ist angesichts der anhaltend schlechten Großwetterlage kein Wunder. Die Euro-Staatschuldenkrise, der vor dem Zerbersten stehende US-Haushalt und Überhitzungsgefahren in Asien sind nicht der Stoff, aus dem Konjunkturträume sind. Die Frage ist, wie stark diese Probleme auf Deutschland durchschlagen.

Es muss so schlimm nicht kommen. Selbst die jetzt nach unten korrigierten Wachstumszahlen für 2012 bleiben im positiven Bereich. Das heißt nichts anderes, als dass die Wirtschaft weiter wächst. Vieles spricht zudem dafür, dass der private Konsum infolge des intakten Arbeitsmarktes in der Gesamtbilanz manch erwartete Exportdelle ausbügeln kann. Das wiederum ist nicht der Stoff, aus dem Rezessionsängste sind. Wirtschaft