Mit Studien ist das so eine Sache: Heute top und morgen flop. Es lohnt zumeist nicht, bei schlechten Ergebnissen in Trübsal zu verfallen. Schon die nächste Untersuchung kommt zu gegenteiligen Ergebnissen. Einen Trend bei der regionalen Entwicklung belegt dennoch die jetzt vorgestellte Erhebung: DIE neuen Bundesländer gibt es inzwischen ebenso wenig wie DAS Sachsen-Anhalt. Die Regionen driften auseinander. Die Städte gewinnen an Attraktivität.

Kernzentren bilden sich heraus, von deren Entwicklung auch das sie umgebene Umland profitiert. Dresden, Potsdam und Jena spielen inzwischen in der "Westliga" der Städte vorn mit. Aber auch Rostock, Erfurt, Chemnitz und Magdeburg sind auf einem gutem Weg. Fehlt deshalb Regionen wie der Altmark oder dem Harz die Perspektive? Natürlich nicht. Aber das Leben auf dem Land und in den Städten wird sich wieder zunehmend unterscheiden.